Schnitt für Schnitt zum gesunden Garten

Im Herbst haben Gartenfreunde sprichwörtlich alle Hände voll zu tun. Mit dem Abschluss der Gartensaison kommt die Zeit für den Rückschnitt von Gehölzen. Für Hecken, Bäume und Sträucher sind diese Schnitte wie eine Verjüngungskur und die Pflanzen revanchieren sich dafür mit gutem Wuchs, zahlreichen Blüten und dichtem Blattwerk. Offene Astwunden können jedoch ein Einfallstor für Fäulnis und Pilzkrankheiten sein. Entsprechend wichtig ist es, für den glatten Schnitt auch das passende Schneidwerkzeug zu nutzen.

Das Werkzeug macht den Unterschied

Sträucher und Hecken lassen sich mit manuellen Heckenscheren gezielt zurückschneiden. Regelmäßige Schnitte sorgen für Vitalität und erzielen dichte Ergebnisse. Bei Obstbäumen formiert man die Baumkrone, damit sich das Fruchtholz optimal entwickeln kann. Junge Obstbäume sollten jährlich geschnitten werden, während ältere Exemplare nur alle paar Jahre einen Erhaltungsschnitt benötigen. Neben Sägen sind hier Astscheren der richtige Partner, allerdings muss die Klinge zur anstehenden Aufgabe passen. Amboss-Scheren eignen sich für das Schneiden von trockenem und totem Holz, während Bypass-Scheren ideal für den sauberen und akkuraten Schnitt an frischem Holz sind. Bei hohen oder sehr dichten Bäumen sind Gärtner mit den teleskopierbaren Baumscheren und Strauchscheren gut ausgestattet und erledigen den Schnitt ganz bequem und sicher vom Boden aus.

Pflanzen stärken, Tiere schützen

Hecken, Bäume und Sträucher sind nicht nur spannende Elemente zur Gartengliederung, sondern auch die Heimat von Tieren, insbesondere Vögeln. Damit diese ungestört brüten und ihre Jungen aufziehen können, sind Rückschnitte vom 1. März bis zum 30. September gesetzlich verboten. Leichte Form- und Pflegeschnitte sind aber auch im Sommer erlaubt und gelingen auch bei härterem Gehölz mühelos, beispielsweise mit der Astschere SlimCut. Durch den sehr schmalen Kopf der Astschere lassen sich selbst Zweige und Äste an Engstellen erreichen und problemlos auslichten.

Besondere Vorsicht ist bei Schnitten an Nadelgehölzen und anderen immergrünen Pflanzen geboten, denn in ihrem Blattwerk fallen Nester kaum auf. Für die Gastfreundschaft im Garten lohnt es sich, immer etwas Schnittgut aufzuheben: Kleinere Zweige eignen sich zum Nestbau, größere Äste sind ideal für Igelhotels. Übriges Schnittgut kann zerkleinert dem Kompost zugefügt werden. Daraus entsteht wertvoller Humus zur Stärkung der Bodengesundheit.

Ob Form- oder Rückschnitt: Die Herbstgartenpflege mit den passenden Geräten sowie einem Blick für den richtigen Zeitpunkt unterstützt die Pflanzen in ihrer Entwicklung und sorgt für langanhaltende Gartenfreude.

Quellen und Weitere Links zum Thema

test.de | Rück­schnitt nur bis Ende Februar erlaubt

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